Stefan Pölt: Ein Weihnachtsmärchen


Weihnachtsgedicht – Adventsgedicht – lustiges Gedicht für die Vorweihnachtszeit – Stefan Pölt: Ein Weihnachtsmärchen

Ein Weihnachtsmärchen
© Stefan Pölt

Letzten Sonntag, kurz nach vier
klingelt ein total verschneiter
Weihnachtsmann an unsrer Tür:
„Schnell, Dein Wunsch – ich muss gleich weiter!“

„Einen? Hhmm, was wünsch ich mir?
Gib mir Zeit um nachzudenken.“
„Gut, den Wunsch erfüll ich Dir –
reichlich Zeit will ich Dir schenken.“

„Heh, so war das nicht gemeint!“,
ruf ich geistesgegenwärtig.
Doch da ist er, wie es scheint,
längst ums Eck und mit mir fertig.

Bald ist meine Wut verraucht –
dieser Wunsch hat auch was Gutes.
Zeit ist etwas, das man braucht.
Werde wieder frohen Mutes.

Jetzt mach ich, was mir gefällt,
lasse mich von nichts mehr treiben.
Hab ja alle Zeit der Welt
selbst zum Weihnachtstexteschreiben.

Auch wenn dies ein Märchen war
und trotz schlechter Wirtschaftslage
wünsch ich Euch wie jedes Jahr
sorgenfreie Weihnachtstage!

***

Dieses Gedicht findet sich in dem Buch / eBook
Weihnachten Weihnachtsgeschichten und Weihnachtsgedichte
Weihnachten
Weihnachtsgeschichten
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ISBN 978-3-939937-09-8 (Buch)
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***

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